Was sind virtuelle Teams?

Virtuelle Teams gewinnen insbesondere im internationalen Unternehmensumfeld immer mehr an Bedeutung.

Doch was heißt das eigentlich – virtuelle Teams? Hat das etwas mit künstlicher Intelligenz zu tun? Besteht das Team dann noch aus echten Menschen? Und was sind die Vor- und Nachteile sogenannter virtueller Teams?

Im Grunde ist das virtuelle Team das Ergebnis der Globalisierung und des miteinander Arbeitens über den gesamten Globus – vor allem auch über das Medium Internet. Eine Crowd, die an einem Projekt arbeitet, aber nicht an einem physischen Standort zusammensitzt, kann als ein solches virtuelles Team bezeichnet werden. Das Team arbeitet über Grenzen hinweg, sowohl regionale, nationale als auch kulturelle Grenzen und Zeitzonen. Dabei handelt es sich aber keineswegs um eine abstrakte oder künstliche Zusammensetzung einer Gruppe. Es handelt sich um reale Menschen, die über andere Wege miteinander kommunizieren, als über den sogenannten „Flurfunk“.

Virtuelle Teams – Die Vorteile

Unternehmen können mithilfe virtueller Arbeitsgruppen flexibler arbeiten. Sie können leicht strukturiert werden und damit auf Probleme und Fragestellungen gezielt und schnell antworten. Zudem lassen sich weitere Mitglieder eines Teams flexibel und einfach aquirieren und die Konstellation kann ebenso schnell wieder verändert oder aufgelöst werden.

Weltweite Möglichkeiten bieten sich hinsichtlich verschiedenster Aspekte: Marktinformationen direkt vor Ort, Ressourcen unterschiedlicher Menschen und Nationen, globales Expertenwissen.

Durch die fehlende räumliche Zusammensetzung eines virtuellen Teams lassen sich erhebliche Kosten und Zeit sparen. Jedes Teammitglied arbeitet in seinem Land, in seinem Büro – Flugzeiten, Reisekosten und Büroflächen werden minimiert.

Virtuelle Teams – Die Nachteile

Konflikte können entstehen durch erschwerte Kommunikation. Manchmal kann ein Auge-in-Auge-Gespräch effektiver sein als die Kommunikation über Bildschirme und Telefone.

Zeitunterschiede sowie Sprachbarrieren und kulturelle Unterschiede können problematisch werden, insbesondere dann, wenn Teams schnell geformt und wieder verändert werden.

Effektive Umsetzung virtueller Teams

Der Keynote Speaker Peter Ivanov hat zu dieser Thematik die Methode The 10 Big Rocks entwickelt. Das sind Erfolgsfaktoren, welche in der Praxis erprobt wurden,  und die Anziehungskraft von virtuellen Teams stärken sowie erhalten sollen. U.a. sollen dadurch die Teams zu gemeinsamen Zielen kommen, jedes Teammitglied soll dabei selbstbestimmt handeln können und von allen Teammitgleidern anerkannt und gefördert werden. Es geht in diesem Konzept um klare Regeln insbesondere was die Kommunikation innerhalb eines Teams anbelangt, um eine effektive und zielgerichtete Zusammenarbeit zu erreichen. Für seine innovative Methode THE 10 BIG ROCKS sowie für dessen Umsetzung wurde Peter Ivanov mit dem hochdotierten “The Best of the Best Award” ausgezeichnet.

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