Social Headhunter – Jobvermittlung per Crowdsourcing

Ein Headhunter ist darauf spezialisiert, Personal an Firmen zu vermitteln. Für eine erfolgreiche Vermittlung erhält der Headhunter eine Provision.

Warum also nicht das Prinzip Crowdsourcing nutzen, um Social Headhunter zu werden?

Genau das haben sich auch Plattformen wie Jobcrowd, Whistler und Crowdhunter gedacht. Als Social Headhunter kann jeder hier seine Chance nutzen und Jobs vermitteln – an Freunde, Bekannte oder Kollegen.

Das Prinzip ist einfach: Wer über ein gutes Netzwerk verfügt, sowohl im „richtigen“ Leben als auch über die diversen Social-Media-Kanäle, kann die angebotenen Jobs teilen und vermitteln. Wird der Job dann über den Referral-Link tatsächlich mit einer Person aus dem eigenen Netzwerk besetzt, erhält man für das Social Headhunting eine Provision. Die Provisionen liegen in der Regel zwischen 500 € und 3.000 € – ein netter Nebenverdienst!

Im Gegensatz zum traditionellen Headhunter ist man als Social Headhunter zumeist kein Personalvermittler, was Ausbildung und ausgeübten Beruf anbelangt. Ausgeschriebene Stellen kann man sozusagen nebenbei vermitteln.

Der Vorteil für den Social Headhunter: Hat er ein ausreichend gutes Netzwerk, besteht die Chance, eine teils nicht unerhebliche Provision zu kassieren.
Der Vorteil für das suchende Unternehmen: Das Stellenangebote wird unglaublich weit gestreut. Man erreicht hiermit nicht nur akut Jobsuchende, sondern macht auch Menschen darauf aufmerksam, die vielleicht gar nicht auf der Suche sind. Manchmal ist man unzufrieden mit dem eigenen Job, es fehlt aber der Antrieb auf Jobsuche zu gehen. Ist das Jobprofil reizvoll, kann sich daraus eine berufliche Neuorientierung ergeben.

Mit der Geschäftsidee des Social Headhunting treffen die Plattformen genau den aktuellen Trend des Crowdsourcing. Die Crowd vermittelt Personal und nutzt dabei die unterschiedlichen Social-Media-Kanäle. Insbesondere bei spezialisierten Jobs kann dadurch die Trefferquote für die passende Personalbesetzung wesentlich höher sein.

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4 Antworten

  1. Deniz sagt:

    Hi @ll. Whistler habe ich getestet. Sieht gut aus. Auch die App macht auf iOS einen guten Eindruck. Auf Whistler kann man neben Empfehlungen für Kollegen auch Empfehlungen für Immobilien geben. Kann ich soweit uneingeschränkt empfehlen. C U Deniz

  2. Johanna sagt:

    Hallo. Habe mir heute mal alle drei Seiten angeschaut. Eine tolle Idee! Schön finde ich, dass ich bei Whistler auch eine Android App habe. So kann ich auf der Zugfahrt zur Arbeit ein paar Tipps geben. Ich hoffe, dass sich diese Idee durchsetzt (und ich bald auch einen Finderlohn bekomme) LG Johanna

  3. Mike sagt:

    Es gibt noch eine Plattform aus Österreich – Whizper! Funktioniert nach dem gleichen Prinzip.

  4. cc-admin sagt:

    Vielen Dank für den Hinweis! Whizper wird ab sofort auch in unserer Übersicht gelistet!

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