Smartphone als Arbeitsplatz – Mikrojob Plattform AppJobber im Interview

Appjobber LogoDie Mikrojob Plattform AppJobber ist eine App für jeden, der unterwegs durch das Erledigen von Mikrojobs ein paar Euro verdienen möchte.

Man beobachtet immer mehr Leute, die mit ihren Smartphones oder Tablets eifrig fotografieren oder tippen. Die Kommunikation mit den mobilen Geräten ist mittlerweile ganz normal, doch nutzen auch immer mehr Menschen die Geräte, um nebenbei ein paar Mikrojobs zu erledigen. Wie das bei der Mikrojob Plattform AppJobber funktioniert, erklärt uns Robert Lokaiczyk im folgenden Interview.

Hallo Robert. Stell dich und die Mikrojob Plattform AppJobber doch bitte kurz vor.

Mein Name ist Robert Lokaiczyk und ich gehöre mit Tobias Klug zu den Gründern und Geschäftsführern des IT-Start-Ups wer denkt was GmbH. Unser Unternehmen betreibt u.a. die Plattform AppJobber. AppJobber selbst ist eine kostenlose Microjobbing-App (für Android und iOS), die einerseits Unternehmen ermöglicht kleine Aufgaben auszulagern und andererseits unseren Nutzern die Möglichkeit gibt, durch das Erledigen dieser sogenannten Microjobs, den einen oder anderen Euro dazu zu verdienen.

Wie entstand die Idee zu AppJobber? Was genau ist das Konzept?

Wir arbeiten schon länger mit einer ähnlich aufgebauten App im Bereich Bürgerbeteiligung. Die App heißt Mängelmelder und – wie es der Name schon sagt – ermöglicht sie seitens der Bürger das Melden von Mängeln in der Stadt direkt vom Handy aus. Oft wurden wir auch von Unternehmen angesprochen, weil Sie vom Konzept begeistert waren. Sie erzählten uns, dass auch sie gerne von den vielen Smartphone-Nutzern auf der Straße profitieren würden, um ortsabhängige Daten zu erfassen. Das Prinzip dafür heißt Crowdsourcing, zusammengesetzt aus den Begriffen Crowd und Outsourcing. Bundesweit agierende Unternehmen müssen z.B. nicht mehr eigene Mitarbeiter für eine Qualitätskontrolle vor Ort schicken, sondern können eine solche kleine Aufgabe an die Crowd auslagern und dabei immense Kosten sparen.

„Das machen wir!“ … haben wir uns gedacht! Wir verbinden Unternehmen, die eine Information suchen, mit Smartphone-Nutzer, die sich in der Nähe dieser Antwort befinden. So entstand der AppJobber.

Die Konkurrenz schläft nicht. Was zeichnet die Plattform AppJobber besonders aus?

Eine wichtige Besonderheit ist vor allem, dass bei uns jeder Job mit mindestens 1 Euro bzw. 1,20 CHF vergütet wird. Das verdiente Geld wird binnen weniger Werktage auf ein Bankkonto gutgeschrieben. Bei anderen Anbietern mit ähnlichen Konzepten ist dies zum Beispiel nicht der Fall, weil man sich da hocharbeiten muss bis das erste Geld kassiert wird. Oder man sammelt erst Punkte, während bei uns klipp und klar direkt eine Vergütung angeboten wird.

Zusätzlich ist noch zu erwähnen, dass wir auf Grund des Erfolgs auch schon in Länder wie Schweiz, Österreich, Finnland und Italien expandiert sind. Unsere Erweiterung bietet unseren Nutzern auch die Möglichkeit, Geld im Urlaub oder während eines Auslandsaufenthaltes zu verdienen.

Welche Kundengruppe sprecht ihr an? Was sind die Vorteile bei der Nutzung eures Angebotes als Auftraggeber?

Jedes Unternehmen, ob groß oder klein, kann sich dem AppJobber bedienen. Meistens bieten unsere Kunden Dienstleistungen an, die über breite Regionen zerstreut sind und vor Ort kontrolliert werden müssen. Oder sie sind auf der Suche nach einer Information, die sich in einem Ort befindet, wo sie kein Personal haben und wo sie sich nicht auskennen. Auch gibt es Anwendungsfälle, bei denen ein Unternehmen gerne den Wettbewerb vor Ort beobachten möchte… Wie man also sieht, gibt es unendliche Anwendungsmöglichkeiten. Wir setzen den Ideen potentieller Kunden kaum Grenzen.

Der größte Vorteil ist dabei der ökonomische Aspekt, da Auftraggeber erst für tatsächlich erhaltene Informationen bezahlen und nur dann die Crowd beauftragen, wenn sie diese Information wirklich brauchen.

Wie seht ihr die Zusammenarbeit mit der Crowd? Was sind die Vor-und Nachteile?

Wir lieben unsere Crowd. Das Beste daran ist die Vielfalt: Dadurch, dass jeder mitmachen kann (einzige Voraussetzung ist der Besitz eines Smartphones), kommen unsere Jobber aus allen Regionen und aus allen sozialen Herkünften. Das macht eine bunte Community aus, mit der wir gerne kommunizieren. Wir bekommen viele Anregungen und positives Feedback zurück und das hilft uns jeden Tag den AppJobber zu verbessern und den Sinn unserer Arbeit zu sehen.

Wie sieht die Zukunft bei AppJobber aus? Was sind eure Pläne und Prognosen?

Wir planen demnächst weitere europäische Länder mit dem AppJobber zu erreichen. Dadurch können wir für größere Unternehmen, die auf dem ganzen EU-Markt aktiv sind, attraktiver werden. Die Internationalisierung wird unsere Crowd erweitern und die Horizonte der Nutzung von AppJobber werden sich dadurch verändern. Wir sehen bei uns keine Landesgrenzen und keine Sprachbarrieren mehr, sondern einzig die Netizens (die Internet-Gemeinschaft), die von diesem innovativen System überall profitieren werden. Wir sind auf jeden Fall gespannt auf die Herausforderungen und Chancen, die auf uns zukommen werden.

Vielen Dank für das Interview! Wir wünsche euch weiterhin viel Erfolg mit dem AppJobber!

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