Risikoinvestitionen: Online-Trading vs. Startup-Finanzierung

Welches Risiko möchte man bei seinen Kapitalanlagen eingehen? Wir vergleichen die Risiken von Online-Trading und Startup-Finanzierung.

Bei den heutigen Zinsen möchte man sein Geld gar nicht mehr unbedingt einer Bank anvertrauen, schließlich lässt sich das Geld dadurch nicht oder kaum vermehren. Um sein Geld für sich „arbeiten“ zu lassen muss man schon zu etwas risikoreicheren Produkten greifen. Es stellt sich die Frage: Ist man der Typ, finanzielle Risiken einzugehen und dabei möglicherweise Verluste in Kauf zu nehmen?

Die Risiken von Online-Trading

Online-Trading ist eine Variante von Kapitalgeschäften mit teilweise recht hohen Risiken. Die Vorteile von hohen Renditen und schnellen Gewinnen sind verlockend. Doch die Risiken sind, je nach Anlageform, nicht zu unterschätzen.

Schon mal von den sogenannten CFD gehört? CFD heißt Differenzkontrakt. Dabei wird der Preis abgeleitet vom zugrunde liegenden Produktpreis. Der Anleger setzt auf Kursveränderung des Marktpreises. CFDs sind sogenannte Hebelprodukte. Natürlich gibt es auch Vorteile. Aber die Risiken liegen auf der Hand: Mögliche Verluste können sogar die eigenen Einzahlungen übersteigen. Ein Risikoprodukt also, bei dem nicht das gesamte Kapital eingesetzt werden sollte. Denn der Handel mit CFDs kann einerseits zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen. Andererseits besteht aber auch das Risiko, dass sich darüber hinaus Verluste ergeben. Eine Beratung vorab ist daher unabdingbar. Ob ihr ein Typ für CFDs seid, könnt ihr hier nachlesen: Ist der CFD Handel für mich geeignet?

Im Online-Trading gibt es aber auch Produkte, die etwas weniger risikoreich sind. Dennoch sollte man sich mit der Thematik vorab gut auseinandersetzen und der Typ dafür sein, mit möglichen Verlusten klarzukommen.

Die Risiken von Startup-Finanzierung

Die Startup-Finanzierung hat durch Crowdinvesting eine ganz neue Dimension bekommen. War die Investition in junge Unternehmen bis vor einigen Jahren nur Business Angels vorbehalten, kann heute nahezu jeder Privatinvestor mit bereits kleinen Beträgen in Startups investieren. Neben Crowdinvesting besteht zudem die Möglichkeit junge Unternehmen durch Privatkredite zu unterstützen. Das Risiko besteht dabei vor allem darin, dass man nicht voraussagen kann, ob das Unternehmen, in welches man investiert, rentabel sein wird. Zudem sind die Investitionen oft von langfristiger Dauer, da ein Startup zunächst mit oft hohen Summen in den Aufbau des Unternehmens investieren muss. Bis sich erste Gewinne einstellen, an welchen man als Investor ggf. beteiligt wird, kann es mehrere Jahre dauern.

Fazit: Die Investition in risikoreiche Produkte muss gut abgewägt werden. Wichtig ist, sich vorab ausführlich über die Produkte zu informieren. Mögliche hohe Renditen klingen zwar verlockend, sind aber nur dann ein gutes Argument, wenn nicht das gesamte Kapital eingesetzt wird.

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