Voraussetzungen für die neuen Jobmöglichkeiten durch Crowdsourcing & Co.

Durch das Internet haben sich in den letzten Jahren zahlreiche neue Jobmöglichkeiten durch Crowdsourcing-Plattformen, durch Social-Media-Kanäle oder durch innovative Startups ergeben.

Wir haben euch bereits einige neue Berufsbilder vorgestellt, wie den Content-Manager oder den Social-Media-Manager. Diese noch jungen Berufe sind auch heute noch keine Lehrberufe. Viele Quereinsteiger nutzen ihr Know-How, ihre persönlichen Erfahrungen und vor allem ihr Interesse, um in solchen Bereichen einzusteigen. Die Jobangebote in den Stellenbörsen sind sehr vielseitig und häufig muss man sich erstmal die Anforderungen durchlesen, ob der Job passen könnte. Die Vielfalt reicht von Promotion-Jobs über Content-Manager bis hin zu Programmierer von Apps und mobilen Websites. Der Jobtitel verrät nicht immer sofort das, was man dahinter vermuten würde. Was sich hinter manchen Jobbeschreibungen verbirgt ist in manchen Fällen noch so neu und undefiniert, dass man erst im Gespräch mit dem potentiellen Auftraggeber feststellen kann, ob man in das Team und zur Stelle passt, für die man sich bewirbt.

Welche Anforderungen gibt es durch die neuen Jobmöglichkeiten durch Crowdsourcing & Co.?

Neben fachlichen Voraussetzungen, den sogenannten Hard Facts, muss ein Bewerber vor allem Soft Skills mitbringen. Hard Facts sind bspw. Programmierkenntnisse, Management Erfahrungen, Studien- oder Berufsschulabschlüsse etc. Diese stellen aber bei den zahlreichen neuen Berufsbezeichnungen oft nur einen Teil der Anforderungen dar. Ein Content-Manager bringt bspw. eine journalistische Ausbildung als Basis mit. Ein Social-Media-Manager kann sowohl Kommunikationswissenschaftler sein als auch eine psychologische oder technische Ausbildung haben. Eine gewisse berufliche Basis gepaart mit praktischen Erfahrungen und persönlichen Interessen sind heutzutage eine wichtige Voraussetzung für eine der neuen Jobmöglichkeiten durch Crowdsourcing, Social-Media oder Internet-Startups.

Soft Skills sind die sogenannten weichen Faktoren bzw. die sozialen Kompetenzen. Dazu gehören kommunikative Kompetenzen, die Fähigkeit ein Teamplayer zu sein, Einfühlungsvermögen, Kritikfähigkeit, Belastbarkeit und Selbstdisziplin.

Freiberufler oder Angestellter – die Qual der Wahl!

Neben den Anforderungen an die Bewerber haben sich durch die geänderten Jobmöglichkeiten durch Crowdsourcing & Co. auch die Arbeitsbedingungen geändert. Der 9-to-5-Job im Büro ist heute nicht mehr Normalität. Das Homeoffice stellt für viele Selbständige, Freiberufler und selbst für viele Angestellte eine willkommene Alternative zum Büro dar. Und es wird von vielen Unternehmen gefördert und gefordert. Denn im Homeoffice ist man häufig produktiver, da man weniger Ablenkungen hat – sofern man sich im Homeoffice auch selbst motivieren kann!

Oftmals geht es bei der Entscheidung, einen neuen Job zu beginnen, auch um die Frage ob man als Freiberufler oder als Angestellter tätig sein will. Mittlerweile bevorzugen viele Unternehmen Freiberufler, da sie damit flexibler sind. Das hat natürlich seine Vor- und Nachteile und letztendlich muss jeder diese Entscheidung für sich selber treffen: Will man durch ein Angestelltenverhältnis mehr Sicherheit haben oder will man sich mehr Flexibilität durch die Freiberuflichkeit erhalten?

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