Kickstarter Transparenzbericht – Copyright ist das größte Problem

Im Kickstarter Transparenzbericht 2014 veröffentlicht die Crowdfunding-Plattform erstmalig, wo die häufigsten Beschwerden durch Dritte auftreten.

Es ist der erste Transparenzbericht, den Kickstarter veröffentlicht hat. Der Bericht gibt Aufschluss darüber, in wie vielen Fällen Dritte Beschwerden gegen Projekte eingereicht haben. In den meisten Fällen betraf dies Copyright-Verletzungen. In den USA erfolgt eine solche Beschwerde über DMCA-Mitteilungen, worüber der Rechteinhaber Beschwerde beim Onlinedienst einreichen kann.

Die Beschwerden werden von Kickstarter ernst genommen und einzeln geprüft. Insgesamt gab es im Jahr 2014 282 solcher Beschwerden (bei 240 Projekten), wovon allerdings 159 direkt abgelehnt werden konnten. Bei 122 Beschwerden wurde gemeinsam mit den Projektinhabern Lösungen gesucht und Maßnahmen ergriffen. 46 Kampagnen gingen allerdings aufgrund von Copyright-Beschwerden offline.

Kickstarter hat die Beschwerden bei Chilling Effects veröffentlicht, sodass diese einsehbar sind. Allerdings prüft die Crowdfunding-Plattform zunächst mit dem Projekteinhaber die Beschwerde, bevor sie öffentlich zugänglich gemacht wird. Es handelt sich dabei oft um kleinere Verstöße, wie die unrechtmäßige Verwendung oder Kennzeichnung eines Bildes. Größere Beschwerden, wie mögliche Verletzungen bezüglich Warenzeichen, nehmen nur einen geringen Teil der Beschwerden ein.

Transparenz für mehr Vertrauen

Der Kickstarter Transparenzbericht soll Vertrauen schaffen – insbesondere für die zahlreichen Nutzer der Plattform.

Am 28. April startet laut Information durch Gizmodo Kickstarter auch in Deutschland. Bisher war es aus Deutschland nur mit Hindernissen möglich auf Kickstarter ein Projekt einzustellen. Dies wird in Kürze vereinfacht, sodass bereits im Mai die ersten Projekte aus Deutschland starten können.

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