Kann man sich als Webworker und Blogger gegen Abmahnungen versichern?

Von Zeit zu Zeit hört man immer wieder von regelrechten Abmahnwellen und spätestens dann fragen sich viele Freiberufler: Kann man sich als Webworker und Blogger gegen Abmahnungen versichern? 

Als Freiberufler oder Selbständiger muss man sich um den privaten und betrieblichen Versicherungsschutz kümmern. Privat- und Betriebshaftpflicht sowie Privat- und Firmenrechtsschutz sind wichtige Versicherungen, über die man als Selbständiger nachdenken muss. Jedoch bieten diese Versicherungen in der Regel keinen Schutz im Urheberrecht, Markenrecht und Wettbewerbsrecht. Und genau bezüglich dieser Thematiken flattern Abmahnungen ins Haus, wenn z.B. ein Bild eines Dritten nicht korrekt gekennzeichnet wurde oder man unwissentlich einen Slogan verwendet, der geschützt ist. Unwissenheit schützt vor Strafe nicht – daher steckt leider hinter vielen Abmahnungen häufig ein Stück Wahrheit. Wer eine Abmahnung erhält, muss darauf reagieren und sollte einen Rechtsanwalt einschalten. Und schon steigen die Kosten, denn Anwaltskosten summieren sich schnell. Muss dann auch noch ein Schadenersatz gezahlt werden, kann dies für viele Freiberufler schnell der Bankrott sein. Daher muss man sich wirklich ernsthaft mit der Frage beschäftigen, wie man sich gegen Abmahnungen versichern kann.

Grundsätzlich sollte ein Freiberufler, der mit Urheberrecht, Markenrecht und Wettbewerbsrecht zu tun hat eine Vermögensschadenhaftpflicht-Versicherung abschließen. Dies betrifft also unter anderem alle kreativen Bereiche wie Text, Bild und Ton – online und offline. Eine Vermögensschadenhaftpflicht-Versicherung tritt im Schadensfall ein, der die genannten Bereiche betrifft. Ein Beispiel: Der Grafiker setzt im Flyer das Komma bei einer Preisangabe an die falsche Stelle und dem Kunden entsteht ein Vermögensschaden, weil das Smartphone plötzlich für 39,90 Euro anstatt 399 Euro angeboten wird…

Gegen Abmahnungen versichern: Webworker, Blogger, Texter, Designer, Fotografen, …

Viele Freiberufler können ihre beruflichen Inhalte gar nicht mehr als einen einzigen Beruf zusammenfassen. Als Kreativer ist man Webworker, Blogger, Texter, Designer, Fotograf und noch viel mehr. Wer Freiberufler oder selbständig ist, trägt das volle Risiko selbst. Auch wenn man nur einen unbedachten Fehler macht oder sich bspw. einer Urheberrechtsverletzung überhaupt nicht bewusst ist, kann man ganz schnell große Probleme bekommen.

Eine Vermögensschadenhaftpflicht tritt aber nicht grundsätzlich in jedem Fall ein. Die Versicherungsbedingungen muss jeder Freiberufler vorher genau kennen und sich beraten lassen, welche Versicherung die für ihn möglichen Risiken abdeckt. Besonders im Social Media

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Marketing ist eine sogenannte Media-Haftpflicht wie die von exali.de* zu empfehlen. Diese Versicherung beinhaltet nämlich auch die Absicherung von Schäden durch eigene Veröffentlichungen, also auf eigenen Webseiten und Blogs. Im Falle einer Abmahnung tritt der Versicherer dann auf mit einem passiven Rechtsschutz, also der Schadenregulierung bzw. der Regulierung des Schadenersatzes, sollte die Abmahnung gerechtfertigt sein. Sich als Freiberufler oder Selbständiger gegen Abmahnungen zu versichern, ist also ein ganz wichtiger Punkt und sollte nicht unterschätzt werden.

 

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