Fahrzeuge des CarSharing-Anbieters cambio sind täglich sechs bis zwölf Stunden unterwegs

Jedes Auto des CarSharing-Anbieters cambio ersetzt elf private Pkw und schafft damit Platz in der Stadt. 

Ein privater Pkw steht durschschnittlich 23 Stunden pro Tag ungenutzt am Straßenrand oder in der Garage. Eine kürzlich veröffentlichte Studie „Urbane Mobilität im Umbruch?“ des Hamburger Beratungsunternehmens Civity ergab ähnliche Standzeiten für die Fahrzeuge der Carsharing-Anbieter car2go und DriveNow.

Anders sieht es nach eigenen Aussagen des Unternehmens beim Carsharing-Anbieter cambio aus. Je nach Stadt und Fahrzeugmodell sind die Autos zwischen sechs und zwölf Stunden am Tag unterwegs. Das Angebot der cambio-Flotte reicht vom Kleinwagen, über den Kombi bis hin zum 9-Sitzer-Bus und Transporter. Die Fahrzeuge werden bevorzugt für Einkaufsfahrten, Kurztrips am Wochenende oder längere Urlaubsfahrten genutzt.

Öffnen eines cambioAutos mit der cambioCard cambioAutos mit Bordcomputer werden mit der cambioCard geöffnet.  Foto: Ute Ihlenfeldt / cambio

Öffnen eines cambioAutos mit der cambioCard
cambioAutos mit Bordcomputer werden mit der cambioCard geöffnet.
Foto: Ute Ihlenfeldt / cambio

cambio hat sich als Alternative zum eigenen Pkw bewährt. So haben sich drei von vier Kunden, die beim Eintritt Zugriff auf ein Privatauto hatten, davon innerhalb eines Jahres getrennt. Wie die erst kürzlich abgeschlossene Kundenumfrage zeigt, sind in Deutschland nur 15,5 Prozent der cambio-Kunden im Besitz eines eigenen Pkw. Aktuell ersetzt ein cambioAuto dauerhaft elf private Pkw. Umgerechnet auf die cambio-Flotte in Köln mit 400 Fahrzeugen entspricht dies insgesamt einem frei gewordenen Parkstreifen von 20 km Länge.

„cambio setzt auf stationsbasiertes CarSharing“, so Joachim Schwarz, Geschäftsführer der cambio-Gruppe. „Der reservierte Parkplatz und die Planungssicherheit bei der Buchung macht es unseren Kunden leicht, ohne eigenes Auto auszukommen. Nur wenn CarSharing für alle Fahrtzwecke alltagstauglich ist, können wir die Zahl der Autos in der Stadt wirklich senken.“

In Köln wurde Anfang September die 300. Station des CarSharing-Anbieters cambio in Deutschland eröffnet.

Die neue cambio-Station RATHENAU befindet sich mitten im Studentenviertel Kwartier Latäng in der Nähe der Universität. Es werden dort drei Fahrzeuge angeboten. Die Station ist gut an das ÖPNV-Netz angebunden, denn stationsbasiertes CarSharing und öffentlicher Nahverkehr ergänzen einander und stehen nicht im Wettbewerb.

Quelle: cambio-Carsharing

 

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