Ein Leben ohne Auto – WunderCar auf Erfolgskurs

Logo WunderCarNach nur sechs Wochen kann WunderCar auf bereits 1.000 Fahrten zurückblicken. Ein Leben ohne Auto – das neue Konzept für Städter!

Im März ist das Hamburger Startup WunderCar mit seinem privaten Transportnetzwerk gestartet. Das Konzept scheint zu funktionieren, denn die Fahrgäste sind begeistert und geben den Fahrern freiwillig 25 Prozent mehr Trinkgeld. Mehr als 1.000 Fahrten konnte die WunderCar-Community in den ersten sechs Wochen nach dem Launch bereits veranstalten. Jede Woche steigt die Zahl der Fahrer, die sich bei WunderCar anmelden. Bis Mitte des Jahres soll die Zahl auf einige Tausend weiter ansteigen.

Leben ohne Auto – Konzept für die Zukunft?

WunderCar hat sich hohe Ziele gesetzt: „Bis Ende 2015 wollen wir in Hamburg und Berlin 50.000 Autos abschaffen“, sagt WunderCar-­Chef Gunnar Froh. Im Vordergrund bei WunderCar steht der Community-Gedanke. Das unterscheidet das Unternehmen von anderen Transportangeboten, wie herkömmliche Taxi-­Fahrten oder Carsharing. „Wir wollen dem Thema Mobilität eine persönliche Note geben, und aus einer langweiligen Fahrt ein interessantes Erlebnis machen.“, so Froh zum Community-Verständnis. Aus diesem Grund setzt WunderCar auch auf eine eher unkonventionelle Art der Bezahlung der Fahrten: Die Gäste entscheiden, wie viel ihnen eine Fahrt wert ist. WunderCar schlägt lediglich ein Trinkgeld als Orientierung vor. Wie viel der Fahrgast dann letztendlich bezahlt, bleibt ihm überlassen. Es hat sich in der Anfangsphase jedoch gezeigt, dass im Durchschnitt 25 Prozent mehr bezahlt wurde, als vorgeschlagen. „Die Großzügigkeit unserer Gäste bestätigt uns darin, dass unser Konzept aufgeht“, sagt Froh.

Das Modell des Startups ist neu in Deutschland. Daher gibt es einige regulatorische Details, die noch geklärt werden müssen. Dazu der WunderCar-­Chef: „Uns ist es ein wichtiges Anliegen, gemeinsam mit der Politik Rahmenbedingungen für diese neue Transportmöglichkeit zu schaffen.“

Das Interview mit WunderCar auf crowdcommunity.de findet ihr hier.

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