Der Unterschied zwischen Wohnungssharing und Couchsurfing

Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Wohnungssharing und Couchsurfing? Gibt es einen Unterschied?

Na klar gibt es den. Eigentlich ist es ganz simpel: Beim Wohnungssharing erfolgt eine Vermietung für einen meist kurzen bis mittleren Zeitraum. Im Grunde wie bei einer Ferienwohnung, nur dass es sich bei dem „Mietobjekt“ nicht um eine klassische Ferienwohnung handelt, sondern um eine bewohnte Wohnung. Der Wohnraum wird entweder komplett vermietet, wenn der eigentliche Eigentümer nicht da ist, oder es werden einzelne Zimmer untervermietet. Der Clou: Man lernt eine Stadt oder eine Region besonders intensiv kennen, da man quasi „wie zu Hause lebt“. Für den Mietzeitraum bekommt der Vermieter eine Übernachtungsgebühr.

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Beim Couchsurfing steht der Gastfreundschaftsgedanke im Vordergrund. Über eine entsprechende Plattform suchen Couchsurfer einen Schlafplatz – ein Sofa oder einfach nur einen Platz auf einer Isomatte. Wer seinen Wohnraum dafür zur Verfügung stellt, darf allerdings für die Übernachtung des Surfers kein Geld verlangen. Genau das ist der Gedanke beim Couchsurfing: Man stellt kostenfrei einen Schlafplatz zur Verfügung.

Ein wesentlicher Unterschied zwischen Wohnungssharing und Couchsurfing: Das liebe Geld

Und genau da liegt einer der wesentlichen Unterschiede zwischen Wohnungssharing und Couchsurfing: Das Geld. Natürlich kann sich der Couchsurfer an den Kosten für Essen oder Wäsche waschen beteiligen, aber eine Miete wird nicht fällig und darf auch nicht verlangt werden. Beim Wohnungssharing erfolgt eine Vermietung gegen Gebühr. Weitere Infos zum Thema Wohnungssharing findet ihr in diesem Beitrag.

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Couchsurfing ist für viele Reisende ein Lebensgefühl. Es geht darum, Menschen aus aller Welt kennenzulernen. Begegnungen mit fremden Kulturen zu haben und das hautnah. Das erzeugt bei Backpackern und Individualisten ein Gefühl von Freiheit und Abenteuer. Ob dies heute noch in Zeiten der Kommerzialisierung von Couchsurfing, Wohnungssharing & Co. überhaupt noch möglich ist, muss jeder für sich selbst entscheiden. Wir empfehlen euch das Buch 90 Nächte, 90 Betten* – ein Erfahrungsbericht über das Couchsurfing.

 

Hier geht’s zur Übersicht von Wohnungssharing-Plattformen

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