Arbeiten mit der Crowd – Warum macht man Mikrojobs?

Was motiviert Mikrojobber?

Mikrojob-Plattformen gibt es seit einigen Jahren etliche. Die Möglichkeiten sind weitreichend: Mikrojobs, die man per App beim Spaziergang erledigt oder man bereitet vom Home Office aus Daten auf, schreibt Texte oder erledigt andere kleine Tätigkeiten im Internet. Doch was motiviert Mikrojobber eigentlich? Warum macht man Mikrojobs? Wir haben bei Leuten nachgefragt, die sich also Mikrojobber schon den ein oder anderen Euro dazu verdient haben.

Mikrojobs als Nebenverdienst

Wir haben mit einer Studentin gesprochen, die ein Auslandssemester während ihres Studiums eingelegt hat. Sie hatte ein Stipendium und zusätzlich ein kleines Taschengeld von ihren Eltern bekommen – der Auslandsaufenthalt war also finanziert. Dennoch hat sie, immer wenn sie Zeit hatte, den Laptop hervorgeholt und Mikrojobs erledigt. Das waren unterschiedliche Dinge: Sie hat Daten recherchiert und Webseiten überprüft, außerdem hat sie Texte für unterschiedliche Plattformen geschrieben. Auf die Frage, warum sie das mache, erklärte sie uns: Bei den meisten Plattformen muss ein Mindestbetrag erreicht werden und die Auszahlung erfolgt dann in der Regel erst im Folgemonat. Sie hat also diesen Nebenverdienst nicht für die Zeit im Ausland erwirtschaftet, sondern wollte das Geld sparen, um zu Hause ihr Studium entspannter zu Ende zu bringen – also zu Hause nicht zwei oder drei Nebenjobs als Kellnerin oder ähnliches anzunehmen.

Mikrojobs erledigen ist ein Nebenverdienst, den man von zu Hause aus machen kann. Und das in der Regel immer dann, wenn gerade Zeit ist. Der Aufwand ist relativ gering, man ist in keinem Anstellungsverhältnis und frei in der Arbeitszeit.

Mikrojobs als Zeitvertreib

Anderen Leuten, die wir gefragt haben, ging es nicht um das Geld. Einige sagten, damit es sich richtig lohnt, muss man viele, sehr viele Mikrojobs annehmen. Mikrojobbing kann auch als sinnvoller Zeitvertreib verstanden werden. Außerdem wird man Teil einer Community. Je nach Plattform gibt es Foren oder Chats – das macht Spaß und die Arbeit ist eigentlich keine Arbeit mehr.

Auch die Möglichkeit per App unterwegs kleine Jobs zu erledigen, wurde positiv erwähnt. Ein Azubi sagte uns, er fährt jeden Tag 45 Minuten mit der Bahn zu seiner Ausbildungsstätte. Während dieser Zeit schaut er gerne bei den Plattformen rein, ob Mikrojobs zu erledigen sind. Und so vergeht die Zeit für ihn gleich viel schneller!

Fazit: Die Beweggründe, warum jemand Mikrojobber wird, sind ganz unterschiedlich. Aber es hörte sich bei den meisten Leuten so an, als ob die Arbeit ihnen viel Spaß bereitete und sie sich als Teil einer Community fühlten. Dennoch sind sich wohl die meisten darüber bewusst, dass Mikrojobbing nicht reich macht und eher als Nebenverdienst zu sehen ist.

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